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Kreiskrankenhaus Wörth an der Donau

Krankenhausstraße 2
93086 Wörth a. d. Donau / Oberpfalz

Das Kreiskrankenhaus Wörth liegt am Eingang zum Bayerischen Wald, ca. 30 km östlich von Regensburg, genau in der Mittezwischen Regensburg und Straubing.

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Herzinfarkt: Jede Minute zählt

Der Infarkt kann lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen und führt zum Untergang von Herzgewebe.

Jeder dritte Mensch mit einem Herzinfarkt stirbt, bevor er die rettende Klinik erreicht. Deshalb muss sofort reagiert werden.

Keine Scheu vor Fehlalarm!

Niemand ruft gern den Rettungsdienst. Deshalb warten viele Menschen erst einmal ab, ob die Beschwerden wieder von allein verschwinden. Doch genau das ist beim Verdacht auf Herzinfarkt falsch. Warten hat in dieser lebensgefährlichen Situation nichts zu suchen! Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt gibt es daher nur eines: Sofort den Rettungswagen rufen!

Fehler vermeiden.

In dieser Situation Ruhe zu bewahren, ist leichter gesagt als getan. Auf Folgendes sollten Sie achten:

  • Nicht warten
    Viele Patienten zögern vor allem in der Nacht und am Wochenende, den Rettungsdienst zu rufen. Niemals in der Nacht auf den Morgen warten, niemals am Samstag oder Sonntag auf den Montag.
  • Rettungswagen alarmieren und Verdacht auf Herzinfarkt äußern
    Bei einem Herzinfarkt geht es nicht um einen ärztlichen Rat oder eine normale Behandlung, die Stunden Zeit hat. Beim Herzinfarkt zählt jede Minute. Ohne Zeitverzögerung müssen Betroffene ins rettende Krankenhaus gebracht werden. Verlieren Sie keine Zeit mit einem Anruf beim Hausarzt.
  • Wählen Sie 112
    Wenn Sie die 112 anrufen, äußern Sie sofort den Verdacht auf Herzinfarkt, dann wird Ihnen umgehend ein Rettungswagen mit Defibrillator geschickt, der jederzeit die lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) beenden kann.
    Sagen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer für Rückfragen.
  • Beim Notruf nicht vorzeitig auflegen
    Immer wieder gehen bei Leitstellen Notrufe ein wie: "Kommen Sie sofort, mein Mann/meine Frau ist zusammengebrochen", und ohne die Adresse anzugeben, wird der Hörer eingehängt. Folglich weiß der Rettungswagen nicht, wohin er fahren soll. Warten Sie daher immer ab, ob noch Rückfragen kommen. Das Gespräch beendet die Leitstelle.
  • Nicht mit dem Auto in die Klinik
    Menschen mit einem Herzinfarkt lassen sich immer wieder von Freunden, Bekannten oder Verwandten ins Krankenhaus fahren. Mancher Betroffene setzt sich sogar selbst ans Steuer. Das sollte man auf keinen Fall tun! Tritt das lebensbedrohliche Kammerflimmern auf, kann nur der Defibrillator helfen, mit dem jeder Rettungswagen ausgestattet ist. Außerdem: Wenn der Patient im Rettungswagen eingeliefert wird, setzt in der Regel die Therapie schon im Rettungswagen - spätestens aber in der Klinik - wesentlich schneller ein.

Wie erkenne ich den Herzinfarkt.

Der Herzinfarkt lässt sich in den meisten Fällen durch folgende Alarmzeichen erkennen:

  • schwere, länger als fünf Minuten anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer, Oberbauch ausstrahlen können
  • starkes Engegefühl, heftiger Druck im Brustkorb, Angst
  • zusätzlich zum Brustschmerz: Luftnot, Übelkeit, Erbrechen
  • Schwächeanfall (auch ohne Schmerz), evtl. Bewusstlosigkeit
  • blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß
  • Achtung: Bei Frauen sind Luftnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen nicht selten alleinige Alarmzeichen